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Eingewachsener Zehennagel – das kannst du dagegen tun

Es ist nicht das schönste Thema – aber gerade im Frühling, wenn wir unsere Füße langsam wieder Sandalen-tauglich machen müssen, ist es für viele unumgänglich. Denn weit mehr Frauen als erwartet, leiden regelmäßig unter eingewachsenen Zehennägeln – das haben viele von ihnen spitzen Pumps zu verdanken. Wir erklären dir, was es mit dieser unschönen Nebenerscheinung am Fuß auf sich hat und was du dagegen tun kannst.


Der Fachbegriff lautet Unguis incarnatus – was schon unangenehm klingt. Und wer schon einmal einen eingewachsenen Zehennagel hatte, der weiß, dass es auch ziemlich unangenehm ist. Denn von allein heilt die entzündete Stelle (meistens am großen Zeh) nicht.

Gründe für einen eingewachsenen Zehennagel
1. Genetische Veranlagung
Bei manchen ist es eine genetische Veranlagung – sie müssen sich mit diesem Fußproblem öfter rumschlagen als andere.
2. Zu enge Schuhe
Gerade Schuhe wie spitze Pumps können eingewachsene Zehennägel hervorrufen. Sie drücken auf die Nagelhaut und können die Nagelränder unter die Haut schieben.
3. Verletzungen
Auch durch einen Aufprall oder harten Stoß kann der Nagel unter die Haut gedrückt werden und danach falsch weiterwachsen.
4. Falsche Pediküre
Zehennägel (vor allem am großen Zeh) sollten immer gerade abgeschnitten werden und nie oval. Denn die abgerundeten Enden können sich leichter in die Nagelhaut schieben und dann einwachsen.
5. Diabetes
Menschen mit Diabetes sollten verstärkt auf ihre Fußpflege achten. Bei ihnen kommen eingewachsene Zehennägel häufiger vor und sind auch risikoreicher, da die Entzündungen nicht so schnell abheilen.

Woran erkennt man einen eingewachsenen Zehennagel?
Es ist schwer, einen eingewachsenen Zehennagel zu ignorieren. Der Zeh ist an der seitlichen Nagelhaut rot, pocht und schmerzt. Wer zu lange mit einer professionellen Behandlung gewartet hat, riskiert sogar eiternde oder blutende Entzündungen.
Was kann man gegen einen eingewachsenen Zehennagel tun?
Alle Betroffenen sollten sich eine medizinische Pediküre gönnen. Auch der Gang zum absoluten Profi – einem Podologen – ist ratsam. Die Podologie ist die nichtärztliche Heilkunde am Fuß und kennt sich mit eingewachsenen Zehennägeln bestens aus.
Erste Hilfe bei einem eingewachsenen Nagel
Wenn du einen leichten Schmerz an deinem Nagelbett bemerkst und siehst, dass dein Nagel langsam einwächst, gibt es einen tollen Trick, mit dem du eine Entzündung vorbeugen kannst. Nimm ein kleines Stück Watte und zwirble es fest zwischen Daumen und Zeigefinger. Dadurch entsteht eine kleine und feste Rolle, die du dann vorsichtig zwischen Nagel und Haut ziehen kannst. Durch diesen Platzhalter kann der Zehennagel wieder normal weiterwachsen. Wenn dir das zu große Schmerzen bereitet, dann lass am besten die Finger davon und suche einen Profi auf.
So kannst du eingewachsene Zehennägel vorbeugen
Wer regelmäßig (empfohlen: zwei bis vier mal die Woche) Fußbäder macht, leidet nicht so oft an eingewachsenen Zehennägeln. Das liegt ganz einfach daran, dass die Haut weicher ist. Nach einem Fußbad lässt sich der Trick mit dem Stückchen Watte übrigens auch viel leichter umsetzen.

Hilfsmittel aus der Natur:
Apfelessig
Tränke ein Wattepad mit dem Apfelessig und tupfe die betroffene Stelle damit ab. Der Essig beugt Infektionen vor.
Zitronen
Eine Scheibe Zitrone kann wahre Wunder wirken, wenn sich ein Nagelbett schon entzündet hat. Einfach auf die Stelle legen (auch gerne mit Verband über Nacht) und einwirken lassen.
Eukalyptus
Schon in der Antike wusste man, dass das Öl aus Eukalyptus schmerzlindernd ist und Infektionen bekämpfen kann. Zwei Tropfen von dem Öl auf die entzündete Stelle geben und sanft einreiben.
Wenn die Beschwerden nicht weggehen, sollte man aber sehr bald einen Profi aufsuchen. Nach einer medizinischen Pediküre sind die Füße dann im Handumdrehen auch wieder fit für die Sandalen.


26.4.17 16:11

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